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09/01/2014

LANDESALTENPFLEGEPREIS 2013 – 2. Preis für das Lokale Bündnis für Familie der Hansestadt Stralsund – verliehen durch das Ministerium für Arbeit, Gleichstellung und Soziales  

Das Projekt „Familienpflegezeit-Management“ ist ein Kooperationsprojekt der Wohlfahrtseinrichtungen der Hansestadt Stralsund gGmbH und der Haus der Wirtschaft Bildungszentrum Stralsund gGmbH.

Beide sind Partner im Lokalen Bündnis für Familie der Hansestadt Stralsund. Im Zuge des derzeitigen Bündnisprojekts „Fokussierung und Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf“ wird das Projekt „Familienpflegezeit-Management“ nochmals verstärkt in die Unternehmen getragen und etabliert. Ausgezeichnet wurde das Projekt für seine generationsübergreifenden und richtungsorientierten Inhalte zum Thema Pflege, wie in der Urkunde beschrieben: „Das Projekt „Familienpflegezeit-Management“ richtet sich an Unternehmen und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die unmittelbar von Pflege betroffen sind oder sich zukunftsorientiert mit dem Thema auseinander setzen wollen. Es trägt in ebenso herausragender wie im Sinne der Ausschreibung beispielgebender Weise dem Gedanken zur Verleihung des Altenpflegepreises Rechnung, den Bereich Altenpflege positiv/er in die Öffentlichkeit zu rücken und Fachkräftenachwuchs an diesem Bereich heranzuführen.“Durch eine entsprechende Beratung finden Unternehmen Regelungen, wenn bei Ihren Beschäftigten Vereinbarkeitsprobleme auftreten, weil sie neben ihrer Berufstätigkeit einen Angehörigen pflegen. 

Familienfreundlichkeit – und dazu gehört auch die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf - spielt für die Attraktivität eines Standortes eine immer bedeutendere Rolle“, plädierte der Staatssekretär Nikolaus Voss. Er zeichnete das Bündnis und seine Partner im Namen der Ministerin Manuela Schwesig und des Landespflegeausschusses Ende 2013 in Schwerin aus. 

Der erste Preis ging an das Projekt „Von Generation zu Generation“ des Seniorenzentrums „Am Tempelberg“ aus Bad Doberan. 

gez.: Grit Steinwedel
Projektleitung/Koordination Lokales Bündnis für Familien der Hansestadt Stralsund

01/01/2013

„Pflegestufe 0“ - Zusätzliche Betreuungsleistungen bei eingeschränkter Alltagskompetenz (§ 45a, b SGB XI)

Personen mit dauerhaft erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz, die zwar einen Hilfebedarf im Bereich der Grundpflege und hauswirtschaftlichen Versorgung haben; also regelmäßig Unterstützung brauchen, um in den eigenen vier Wänden bleiben zu können; jedoch noch nicht die Voraussetzungen für eine Einstufung in die Pflegestufe I erfüllen, haben bereits seit dem 1. Juli 2008 Anspruch auf einen Betreuungsbetrag. Man spricht hier von der so genannten "Pflegestufe 0". 

Ab dem 1. Januar 2013 erhalten sie mehr und – mit der häuslichen Betreuung – auch zielgenauere Leistungen. So besteht in der so genannten "Pflegestufe 0" erstmals Anspruch auf Pflegegeld in Höhe von monatlich 120,00 Euro oder Pflegesachleistungen bis zu 225,00 Euro pro Monat. 

Quellen: 

01/01/2013

Wer andere Menschen pflegt hat Anspruch auf mehr Rente

Personen, die einen anerkannt Pflegebedürftigen (Person hat Ansprüche aus der Pflegeversicherung, A.d.Red.) in seiner häuslichen Umgebung wenigstens 14 Stunden pro Woche nicht erwerbsmäßig pflegen, können versicherungspflichtig in der Rentenversicherung werden (haben also Anspruch auf Rentenbeiträge) Die Versicherungspflicht muss bei der Pflegekasse beantragt werden. Die Beiträge zur Rentenversicherung für die nicht erwerbsmäßig tätigen Pflegepersonen zahlt die Pflegekasse, bei der der Pflegebedürftige versichert ist. Die Höhe der Beiträge ist gestaffelt. Sie richtet sich nach dem Grad der Pflegebedürftigkeit und nach dem Umfang der Pflegetätigkeit

Hinweise

Die Pflegekasse zahlt für die häusliche Pflege nur dann Rentenbeiträge, wenn Haushaltsführung und Grundpflege mindestens 14 Stunden je Woche in Anspruch nehmen. Hierzu zählen nicht die Zeiten, bei denen auf den Pflegebedürftigen aufgepasst wird. Eine weitere Voraussetzung ist, die Pflegeperson arbeitet neben der Pflege nicht mehr als 30 Stunden in der Woche erwerbstätig. 

Neuerung seit Jahresbeginn 2013 

"Seit Jahresbeginn können die Pflegezeiten von mehreren Pflegetätigkeiten unter 14 Stunden addiert werden. Wird dadurch die Grenze von mind. 14 Stunden Pflegzeit pro Woche erreicht, können hieraus künftig Rentenansprüche entstehen“ 

  • Sein Rat: Wer mehr als einen Pflegebedürftigen ehrenamtlich pflegt – zum Beispiel die Eltern- sollte sich direkt an seine Pflegekasse wenden. 

Quellen:

Marko Nicht, BARMER GEK Stralsund Bundesministerium für Arbeit und Soziales, 
Ratgeber zur Rente 2013
Deutsche Rentenversicherung SG Hessen 

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